Openmediavault (NAS), auf einem IGEL 340C
Hardware: IGEL M340C :
Die Hardware ist sparsam, lautlos im Betrieb, standfest und eignet sich daher durchaus für den Dauerbetrieb.
Ohne großen Aufwand lässt sich aus den IGEl-Geräten ein ganz ordentliches NAS-System bauen. Die Basis ist die auf Debian-Linux basierende NAS-Software "Openmediavault". Die ist modular aufgebaut und vielseitig erweiterbar, je nachdem, was man damit machen möchte, belässt man es bei der Basisinstallation oder installiert einige der zahlreichen Erweiterungen, die verfügbar sind.
Für einen einfachen File-Server reicht die Basisinstallation schon aus und auch die 2 GB RAM, die im Default verbaut sind. Benötigt wird lediglich eine größere Festplatte ->s.u. .
Mit mehr RAM ( maximal 8Gb DDR3-SO-Dimm gehen in den einzigen Steckplatz) und einigen Erweiterungen .z.B. Docker ergeben sich sehr viele Möglichkeiten, Anwendungen oder Dienste auf dem Gerät laufen zu lassen. Die verbaute CPU mit vier Kernen bietet für die meisten Anwendungen genug Leistung an, um einen flüssigen Betrieb zu ermöglichen.
Demo
IGEL-NAS (Beispiel mit einigen installierten Containern und Portalseite).
Hint: Die Logins zu den einzelnen Anwendungen stehen im Mouseover-Text.
Nach der Anmeldung unter "Openmediavault" richtet man als erstes das Dashbord ein (oben rechts unter dem Usersymbol) und hat einen Überblick darüber, was so vor sich geht.
NAS: ->Handbuch
Zahlreiche Plugins zu Multimedia, Containerverwaltung wie Kubernetes oder Podman oder auch zur Verwaltung von Photos.
z.B : Photoprism (Bilderverwaltung)
Festplatte:
- Umrüstung: Adapterkarte SATA auf mSATA , mSATA MO-300
- Alternativ kann man auch eine 2,5" - SSD auseinander nehmen, da die meisten darin verwendeten Module exakt so aufgebaut sind gebaut sind wie die abgebildete Adapterkarte.
- Der IGEL-M430C verwendet DDR3 SO-Dimm Speicher, verfügt über einen Slot, der mit maximal 8 GB bestückt werden kann.
- Es sind 2 USB3-Anschlüsse vorhanden, an denen z.B. externe Festplatten angeschlossen werden können.
Openmediavault
- Defaultanmeldung beim NAS: user: admin pass: openmediavault
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In der Basisversion der Installation ist alles vorhanden, was nötig ist, um ein einfaches NAS als Datengrab damit zu betreiben. Die Software enthält per Default diverse Plugins und Erweiterungen (z.B. Photoprism), mit dem sich weitere Funktionen installieren lassen.
Darüberhinaus gibt es wie gesagt noch zahllose Erweiterungen wie Docker z.B., womit Container installiert und verwaltet werden können. Für den Einsteiger gibt's dazu zahlreiche Templates, die einfach angepasste werden können. Diese Erweiterungen sind in den OMV-Extra Repository enthalten und werden auf der Kommandozeile mit:
wget -O - https://github.com/OpenMediaVault-Plugin-Developers/packages/raw/master/install | bash
installiert.